|
Haus- und Grundeigentümerverein Göttelborn e.V. 1947 In den Nachkriegsjahren herrschte in Deutschland und an der Saar, bedingt durch die vielen im Krieg zerstörten Wohnungen, allgemeine Wohnungsnot. Der vorhandene Wohnraum wurde zwangsbewirtschaftet, das heißt dem Eigentümer wurde vom zuständigen Wohnungsamt – je nach Größe der eigenen Familie – entsprechender Wohnraum zugestanden, den Rest musste er vermieten. Dabei kam es sehr oft zu Zwangseinweisungen, wenn der Eigentümer mit dem zugewiesenen Mieter nicht einverstanden war. Eine eigene Auswahl konnte nicht getroffen werden. In solchen Fällen war der Hauseigentümer gegenüber der Behörde – dem Wohnungsamt – auf sich alleine gestellt. Eventuelle Räumungsklagen musste er vor Gericht, oftmals ohne entsprechende Rechtskenntnisse, selbst durchführen. Aus dieser Zwangslage strebten die Hauseigentümer einen Zusammenschluss in örtlichen Vereinen an.Im April 1947 wurde in Göttelborn auf Initiative von Thomas Maurer der Haus- und Grundeigentümerverein Göttelborn ins Leben gerufen. In der Gründungsversammlung im Gasthaus „Detemple“ wurde folgender Vorstand gewählt:1. Vorsitzender: Thomas Maurer2. Vorsitzender: Helmut EhrlichSchriftführer: Bernhard SchlickKassenwart: Peter BackesBeisitzer: Ernst Stein, Willi Martin, Oskar BonnerDie nach und nach in fast allen Orten gebildeten Haus- und Grundeigentümervereine wurden in einer Dachorganisation dem „Landesverband“ zusammengeschlossen. Dieser hatte in seinen Reihen auch Fachjuristen, die in Vorträgen die Mitglieder berieten und auch vor Gericht vertraten.Die allgemeine Wohnungsnot gehörte längst der Vergangenheit an und es beschäftigten andere Sorgen und Nöte die Hausbesitzer. In den vom Bergbau betroffenen Gemeinden waren es die Bergschäden, die oftmals zu Streitigkeiten zwischen den Betroffenen und dem Verursacher – dem Bergbaubetreiber – führten. Auch von den Gemeinden fühlten sich die Hauseigentümer ungerecht behandelt, wenn es um die Einführung der Straßenbausatzung und die Erhebung von Anliegerleistung ging.Aufgaben und Ziele des Vereins sind es, durch den Zusammenschluss mit allen anderen gleichartigen Vereinen im Verband der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer des Saarlandes seinen Teil zur Durchsetzung der Rechte der Eigentümer beizutragen und die örtlichen Interessen der Eigentümer wahrzunehmen sowie seine Mitglieder zu betreuen. In allen Angelegenheiten können die Mitglieder auf eine starke Rückendeckung durch den Verein vertrauen.1973 übernahm Franz Stutz den Vorsitz von Thomas Maurer, der diesen Posten fast 25 Jahre innehatte.Damals entstanden eine Reihe juristischer und gesetzgeberischer Probleme. Schon vor dem Wechsel in Bonn war ein Durchbruch im Sinne des privaten Haus- und Grundeigentums gelungen. Private Initiativen wurden mehr gefördert um den Wohnungsbau zu fördern. Die wohnungspolitische Gesetzgebung anfangs der 70er Jahre hatte dem privaten Mietwohnungsbau fast zum Erliegen gebracht. Nur größere Rechte des Hauseigentümers konnte dies beleben. Bundeskanzler Kohl leitete dies damals in die Wege, Wohnungsbauminister Schneider konkretisierte es. 1982 feierte der Verein sein 35-jähriges Bestehen mit vielen Ehrungen für besondere Verdienste. Die silberne Ehrennadel erhielten damals Georg Bergmeir, Albrecht Johänntgen und Nikolaus Schorr. Die goldene Nadel erhielt Herbert Bock für 17 Jahre Vorstands-/Kassierertätigkeit.1985 gab Franz Stutz nach 12 Jahren den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen an Jan van den Born ab. Zum damaligen Vorstand gehörten Hans Borner, Hans Kalmes, Klaus Schorr, Franz Stutz, Georg Bergmeir, Engelbert Rieger.1992 übernahm Hans Borner den Vorsitz des Vereins, der am 03.10.1997 sein 50-jähriges Bestehen mit einem gelungenen Familienabend in der Mehrzweckhalle feiern konnte. Dabei durfte Hans Borner 54 Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein mit einem gravierten Zinnteller ehren.Im Jahre 2000 wurde Peter Becker zum 1. Vorsitzenden gewählt, Hans Borner erhielt bis zu seinem Tod den Ehrenvorsitz.2005 gab Peter Becker aus nicht bekannten Gründen den Vorsitz ab und Roland Maurer übernahm das Erbe seines Großvaters aus der Gründungszeit.Die Vereinsvorsitzenden der 60 Jahre im Überblick:1947 – 1973 Thomas Maurer1973 – 1985 Franz Stutz1985 – 1992 Jan van den Born1992 – 2000 Hans Borner2000 – 2005 Peter Becker2005 - ??? Roland Maurer Der aktuelle Vorstand des H. u. G. Göttelborn:1. Vorsitzender: | Roland Maurer | | 2. Vorsitzender: | Edith Maria Groß | | Schriftführer: | Herbert Groß | | 1. Kassenwart: | Bernhard Hüpchen | | 2. Kassenwart: | Theo Bieler | | Beisitzer: | Gerda Hell | | | | Hugo Hubig | | | | Georg Bergmeir | | | | Anne Kolling | | Kassenprüfer: | Theresia Hubig | | | | Peter Saar | |
Warum sollte man heute noch dem Haus- und Grundeigentümerverein angehören?Wir helfen- wenn Sie sich für den Schutz des privaten Eigentums engagieren wollen- wenn Sie einen neuen, rechtlich nicht angreifbaren und vermieteroptimierten Mietvertrag benötigen- wenn Sie Ihre Immobilie neu vermieten wollen und einen solventen Mieter suchen- wenn Sie die Betriebskosten abrechnen müssen- wenn Sie Ihrem Mieter kündigen wollen- wenn Sie erfolgreich die Miete erhöhen wollen- wenn Sie während der Mietdauer irgendwelche Probleme mit Ihren Mietern haben, insbesondere Mietrückstände erfolgreich eintreiben wollen- wenn Sie Ihre Immobilie modernisieren wollen- wenn Sie sich mit einer Mietminderung konfrontiert sehen- wenn Sie günstigen und umfassenden Versicherungsschutz für Ihr Eigentum benötigenWir bieten Hilfen beim Grundstückskauf, sowie beim Bau und der Bewirtschaftung von Immobilien, Information und Beratung in allen das Eigentum betreffenden Fragen, kompetente juristische Hilfe in Streitfällen und schnellen Zugriff auf aktuelle Informationen rund um das Eigentum durch die elektronischen und gedruckten Medien des Verbandes und des angeschlossenen Verlages.
|